UA-59339387-1

Abkanten

Wiederholgenaues Abkanten für anspruchsvolle Bauteile. Ob Einzelteile, Kleinserien oder Großserien, wir sind gerüstet.

Maschinen der TruBend Serie 5000 vereinen innovative Technik und Präzision. Mit einer Abkantläge von 4420 mm lassen sich problemlos große Teilespektren bearbeiten.


Technische Daten

   
   
Presskraft

 3200 kN

Abkantlänge

4420 mm

Nutzbare Einbauhöhe

615 mm

Ausladung

420 mm

Eilgeschwindigkeit

220 mm/s

Maximale Arbeitsgeschwindigkeit

10 -15 mm/s


Anwendungsbeispiele


Anwendungsvideo


Technologie

 

S235JR

Zugfestigkeit 450 N/mm²

 

Dicke  

Gesenkweite   

min. Biegewinkel   min. Schenkellänge

   Presskraft    

max. Biegelänge 

     

0,50

8 mm

30°

6 mm

21 kN/m

4000 mm

 0,80

8 mm

30°

6 mm

46 kN/m

4000 mm

1,00

8 mm

30°

6 mm

91 kN/m

4000 mm

1,20

8 mm

30°

6 mm

142 kN/m

4000 mm

1,50

12 mm

30°

9 mm

127 kN/m

4000 mm

2,00

20 mm

30°

15 mm

129 kN/m

4000 mm

2,50

20 mm

30°

15 mm

201 kN/m

4000 mm

3,00

20 mm

30°

15 mm

290 kN/m

4000 mm

4,00

30 mm

80°

23 mm

335 kN/m

4000 mm

5,00

40 mm

30°

30 mm

388 kN/m

4000 mm

6,00

40 mm

30°

30 mm

558 kN/m

4000 mm

8,00

60 mm

80°

45 mm

705 kN/m

4000 mm

10,00

80 mm

80°

60 mm

805 kN/m

4000 mm

12,00

120 mm

60°

90 mm

754 kN/m

4000 mm

15,00

120 mm

60°

90 mm

1178 kN/m

2500 mm

Grenzmaße für Nennmaße beim freien Biegen nach

DIN EN ISO 2768-1 

Toleranzklasse c (grob)

                 

Längenmaß

Winkelmaß

 

 mm

 °

Nennmaß

+/-

+/-

0,5 bis <3

0,15

1,50

3 bis <6

0,20

1,50

6 bis <30

0,50

1,00

30 bis <120

0,80

0,50

120 bis <400

1,20

0,25

400 bis <1000

2,00

0,15

1000 bis <2000

3,00

0,15

2000 bis <4000

4,00

0,15

In der industrieellen Fertigung wird das Biegen in die Verfahren Schwenkbiegen, Rollbiegen und Gesenkbiegen unterteilt. 

 

  • Schwenkbiegen
  • Rollbiegen
  • Gesenkbiegen
    • Freies Biegen
    • Prägebiegen
    • Dreipunktbiegen

 

Gesenkbiegen

Beim Gesenkbiegen (vielfach auch als Abkanten bezeichnet) wird das un- oder vorgebogene Werkstück (das Blechteil) auf eine Matrize mit V-förmiger Öffnung gelegt. Die dargestellten Hinteranschläge ermöglichen es, das Werkstück schnell und wiederholbar genau auf der Matrize zu positionieren. Bei modernen CNC-Maschinen werden zwei computergesteuerte Hinteranschläge verwendet. Durch die kontrollierte Abwärtsbewegung des Oberwerkzeugs, welches als Stempel oder auch Schwert bezeichnet wird, findet die Blechumformung statt.

Man unterscheidet zwischen Freiem Biegen (auch: Luftbiegen, Freibiegen, freies Biegen im Gesenk), Prägebiegen und Dreipunktbiegen.

 

Freies Biegen

Charakteristisch das Freie Biegen für ist, dass das bearbeitete Blech die Matrize nur an den beiden Kanten berührt. Zum Fertigen von Biegungen mit ausreichender Genauigkeit ist eine präzise Steuerung des Stempels erforderlich, wofür eine CNC-Maschine eingesetzt wird. Vorteilhaft am Freibiegen ist insbesondere die Möglichkeit, unterschiedliche Winkel ohne Werkzeugwechsel zu fertigen. Aus diesem Grund wird es häufiger angewandt als das Prägebiegen oder Dreipunktbiegen (siehe unten). Der entstehende Radius an der Biegekante wird im Wesentlichen von der Öffnungsweite der Matrize („V-Öffnung“) bestimmt. Der Radius an der Unterkante des Stempels hat kaum Einfluss auf den Radius.

 

Prägebiegen

Beim Prägebiegen wird das Blech zwischen Stempel und Matrize mit hohem Druck geprägt. Die Öffnungswinkel von Stempel und Matrize sind nahe bei 90°. Das Prägebiegen liefert etwas genauere Ergebnisse, verlangt eine nicht so hohe Genauigkeit der Steuerung ist aber weniger flexibel, da der Werkzeugsatz genau für einen Biegewinkel ausgelegt ist.

 

Dreipunktbiegen

Beim Dreipunktbiegen drückt der Stempel das Werkstück bis auf die Matrize („U-Öffnung“), so dass das Werkstück die Matrize an drei Punkten berührt. Das Biegeergebnis ist präziser als beim freien Biegen, der Öffnungswinkel wird durch die Position der drei Werkstückauflagepunkte (genauer: drei Auflagelinien, je eine an jeder oberen Innenkante der Matrize und eine auf dem als Gegenhalter fungierenden Matrizenboden) bestimmt. Ist die Matrize mit einem in der Höhe verfahrbaren Gegenhalter ausgestattet, lassen sich auch unterschiedliche Biegewinkel ohne Werkzeugwechsel herstellen. Allerdings ist die Steuerung durch diese zusätzliche gesteuerte Achse (das heißt, durch den beweglichen Gegenhalter) und die Notwendigkeit, den unteren Endpunkt des Stempels genau auf die Position des beweglichen Gegenhalters abzustimmen, aufwendiger. Außerdem sind die Werkzeuge teurer. Nur wenige Maschinenhersteller produzieren Biegemaschinen für dieses Verfahren.

 

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Für das Freie Biegen werden Oberwerkzeuge (auch Stempel genannt) und Unterwerkzeuge (auch Matrize genannt) benötigt. Abhängig von den Formeigenschaften der Fertigteile ergeben sich spezifische Anforderungen der Werkzeuge an Form, Abmaße und Belastungsgrenzen.

 

Oberwerkzeug (Stempel)

Unterwerkzeug (Matrize)